Fit für die Arbeit

Hilfe für Betroffene

Holzhof

Ein Mitarbeiter beim Holzhacken

Der Holzhof der Caritas ist ein Zuverdienstprojekt für benachteiligte Menschen mit einem problematischen Alkoholkonsum oder psychischen Beeinträchtigungen. Viele alkoholkranke Menschen, die keine Arbeit haben, fühlen sich demotiviert und sehen keinen Grund mit dem Trinken aufzuhören. Durch sinnvolle Beschäftigung sollen sie eine Lebensperspektive entwickeln.

Viele unserer 20 bis 25 Mitarbeiter waren langjährig vom Erwerb ausgeschlossen und haben auf dem ersten Arbeitsmarkt wenig Aussicht auf Beschäftigung. Auf dem Holzhof finden sie eine Zuverdienstbeschäftigung und werden darüber hinaus über eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (MAE) betreut.

 

Ziele

Ziel der Arbeit des Holzhofs ist es, diesen Menschen durch Beschäftigung und feste Regeln Stabilität und Tagesstruktur zu geben. Daraus entwickelt sich dann häufig Motivation, die eigene Lebensweise zu verändern. Die Beschäftigung ist so Mittel zum Zweck und gleichzeitig auch Ziel. Durch die Arbeit und die soziale Einbindung entsteht eine gute Atmosphäre im Team. Menschen, die sonst überall herausfallen, erfahren hier Akzeptanz, unabhängig von der Leistungsfähigkeit.

Ein Anleiter mit einem Mitarbeiter an der WerkbankAnleiter Detlef Dinse (rechts) mit einem Mitarbeiter

Auf dem Holzhof arbeiten ein Koordinator und Projektleiter, ein Arbeitsorganisator, ein Vorarbeiter und einige Ehrenamtliche. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer der Arbeitsgelegenheit (AGH) 10 Stunden wöchentlich sozialpädagogische Hilfe.

In erster Linie herrscht eine Atmosphäre, in der sich jeder gebraucht und sinnvoll eingesetzt fühlt. Regelmäßige Einzelgespräche zeigen zudem die Entwicklungsmöglichkeiten jedes Einzelnen auf. Sie finden es schön, auf dem Holzhof zu arbeiten, und haben an ihrer Beschäftigung Spaß.

Produkte

Der Holzhof produziert und vertreibt Kamin- und Ofenholz. Dieses wird überwiegend als Stammware gekauft und angeliefert, teilweise aber auch selbst im Wald gewonnen. Es wird auf Meterstücke gesägt, gespalten und zum Trocknen aufgeschichtet. Die Menschen, die auf dem Holzhof Arbeit gefunden haben, sägen das auf diese Weise zwei Jahre getrocknete Holz dann auf Kaminlänge und spalten es noch einmal. Verkauft und ausgeliefert wird das Holz dann entweder geschüttet (lose), palettiert oder gebündelt.

Kunden, die Informationen zum Holz und zur Bestellung suchen, besuchen bitte folgende Internetseite: www.brennholz-deutschland.de.