Für alle, die es brauchen

Gemeinsam kreativ

Quartiersbüro Schönwalde II

Außenansicht des Quartierbüros

Eines der wesentlichen Instrumente für die erfolgreiche Umsetzung des Bund-Länder-Programms "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt"  ist das Quartiersmanagement vor Ort. In den Programmgebieten ist es mit seinem ressortübergreifenden Ansatz Bindeglied zwischen Bewohnern, organisierten Akteuren (Vereine, Wohnungsunternehmen, Initiativen, etc.) und der Verwaltung.

Detaillierte Kenntnisse der jeweiligen Quartiere und Stadtteile ermöglichen es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, durch Kooperation mit allen relevanten Akteuren den Aufbau selbsttragender und nachhaltig wirkender Strukturen zu unterstützen.

Im Einzelnen heißt das:

  • Bewohneraktivierung und -begleitung
  • Organisation und Moderation von Beteiligungsprozessen unter
    Einbeziehung von Bewohnern und Akteuren
  • Ermittlung und Analyse von Bedarfen, Defiziten und Potenzialen im Stadtteil
  • Erarbeitung und Fortschreibung konzeptioneller Handlungsgrundlagen
  • Vermittlung und Zusammenführen von Partnern, die ähnliche Ziele haben
  • Initiierung und Ausbau von projektbezogenen und dauerhaften
    Partnerschaften zur integrierten Stadtteilentwicklung
  • Beratung von Vereinen und Initiativen bei Projektentwicklung und
    Fördermittelakquise
  • Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der Stadtteile
  • Netzwerkarbeit

Gemeinschaftsraum im Quartiersbüro

In dem Greifswalder Programmgebiet "Schönwalde II" befindet sich das Quartiersbüro in Trägerschaft des Caritas-Regionalzentrums Greifswald. In den vergangenen Jahren hat sich die Einbindung in die professionellen Strukturen der Gemeinwesenarbeit des Trägers als vorteilhaft erwiesen: Fördermöglichkeiten für die Stadtteilarbeit werden auf kurzen Wegen kommuniziert, darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit bei Bedarf Projekte über die Strukturen des Trägers abzuwickeln.
Die Arbeit des Quartiersbüros Schönwalde II wird durch die Lenkungsgruppe "Soziale Stadt" begleitet. Diesem Gremium gehören Vertreter der relevanten Ämter der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, der Wohnungsunternehmen und  Bewohnervertreter  an.

Quartiersmanagerin ist Anette Riesinger.

Weitere Informationen zur Arbeit des Quartiersbüros im Stadtteil Schönwalde II finden Sie unter: www.quartiersbuero.de.

Projekte im Quartier

Schönwalde kocht

Die Kochgruppe am gedeckten Tisch

Regelmäßig treffen sich Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Greifswalder Stadtteil Schönwalde II unter der Leitung Ehrenamtlicher in den Räumen der Caritas, um gemeinsam zu kochen, zu essen und soziale Kontakte aufzubauen.

Das Projekt bringt 15-20 unterschiedlichste Menschen zusammen. Die Vielseitigkeit spiegelt sich in den Gerichten wieder: afrikanisch, asiatisch, europäisch oder arabisch - fruchtig, scharf oder orientalisch.

Das Projekt wurde durch EU- und Landesmittel finanziell unterstützt. Die Kosten für Zutaten etc. können aber auch durch die Kasse des Vertrauens (1 Euro pro Erwachsenem, 50 Cent pro Kind) nicht gedeckt werden, so dass das Projekt "Schönwalde kocht" auf Spendengelder angewiesen ist.

Zeitungsprojekt Schönwalde II

Die Stadteilzeitung Schönwalde II erscheint schon seit einigen Jahren ca. viermal im Jahr. Das Redaktionsteam besteht aus etwa zehn Bewohnerinnen und Bewohnern aus Schönwalde II sowie weiteren Interessierten, die sich regelmäßig im Quartiersbüro treffen. Die Zeitung beinhaltet Geschichten und Informationen aus dem Stadtteil, Interviews mit Bewohnern oder bekannten Persönlichkeiten, Wissenswertes zu Straßennamen, Einrichtungen und Vereinen, Rätsel, Rezepte und lokale Termine.

Die Redaktion freut sich über Ihre Rückmeldungen zur Zeitung und ist immer offen für neue Mitarbeitende. Vorkenntnisse sind dafür nicht erforderlich.

Hier finden Sie aktuelle Ausgabe der Stadtteilzeitung Schönwalde II.

Verfügungsfonds

Der Verfügungsfonds ist ein Instrument des Programms Soziale Stadt, aus dem kleinere Maßnahmen (ohne Folgekosten) von Bewohnern oder im Programmgebiet wirkenden Akteuren kurzfristig und unbürokratisch unterstützt werden können.

Er dient der Aktivierung von Selbsthilfepotentialen und soll den im Stadtteil Wohnenden und Arbeitenden die aktive Teilnahme am Stadtteilleben ermöglichen. Die Projekte müssen sich vorrangig an die Bewohner richten und einen Bezug zu den im Integrierten Handlungskonzept definierten Handlungsfeldern haben.
 
Gegenstände der Förderungen können bspw. sein:

  • Veranstaltungen zur Förderung des Stadtteillebens (Feiern, Feste, Kultur, Ausstellungen, …)
  • Informationsmaterial (Flugblätter, Broschüren, …)
  • Unterstützung finanziell Bedürftiger zur Teilnahme am sozialen Leben im Stadtteil (z.B. Übernahme oder Stützung von Teilnehmergebühren)
  • Qualifizierung im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeiten
  • kleinere Maßnahmen der Wohnumfeldverbesserung
  • kleinere Investitionen

Beim Verfügungsfonds handelt es sich um eine Anteilsfinanzierung. Für den angemessenen Eigenanteil können auch Drittmittel oder Eigenarbeit angerechnet werden. Derzeit stehen dem Stadtteil über den Verfügungsfonds jährlich 20.000 € zur Verfügung. Projektideen können jederzeit im Quartiersbüro vorgestellt werden. Vollständige Anträge müssen bis zwei Wochen vor Sitzung der Lenkungsgruppe, die über die Anträge entscheidet, beim Quartiersmanagement eingegangen sein.

Antrag und Informationen zum Herunterladen

Laden Sie sich hier den Förderantrag (doc), Informationen zum Verfügungsfonds (pdf) und zur Lenkungsgruppe "Soziale Stadt" (pdf) herunter.

Hier finden Sie in einer Übersicht die Projekte, die Geld aus dem Verfügungsfond erhalten haben.

Termine der Lenkungsgruppe 2017: 

26. Januar, 16. März, 4. Mai, 22. Juni, 10. August, 28. September, 2. November jeweils um 10 Uhr im Quartiersbüro.

Existenzgründerberatung

"Ideen wahr machen" lautet der Leitspruch des Gründerbüros MV Kathleen Schluricke. Sie unterstützt Menschen dabei, eigene Geschäftsideen umzusetzen, damit ihre Existenz gesichert ist. Ein Erstgespräch, in dem Ideen und deren Umsetzbarkeit durchleuchtet werden, ist kostenlos. Anschließend werden weitere Beratungs- und Fördermöglichkeiten besprochen.